Hacki, Fortsetzung 01

Ein erwachsener Mann mit einem Plüschhasen, das sieht schon etwas seltsam aus. Also lasse ich Hacki in meinem Messenger Bag verschwinden, aus dem ich kurz danach allerdings ein leises Grummeln wahrnehme.
Ich öffne die Tasche wieder und krame in meinen Sachen. Den immer aufdringlicher protestierenden Hasen ignoriere ich dabei. Da war es. Mein Schweizer Offiziersmesser mit so vielen Funktionen, dass MacGyver vor Neid erblasst wäre. Ich fummele die Schere raus und schneide in die Frontklappe des Messenger Bags ein kleines Loch, etwa so groß, dass mein kleiner Finger hindurch passt. Die Frontklappe der Tasche hat ein Extrafach und das hat nun ein kleines Loch, genau da, wo das orange Label von Converse auf den olivfarbenen Stoff gedruckt ist. Fällt kaum auf.
Hacki zieht in die Frontklappe um und kann nun mit einem Auge nach Draußen schauen. Ich finde noch ein Käse-Sandwich in der Tasche und gebe ein kleines Stück davon ebenfalls in die Frontklappe.
Was auch immer Hacki ist und was er von mir will… er spricht mit mir, meckert und mault, aber essen will er nicht. Daher fliegt ein kleines Stück Sandwich im hohen Bogen aus der Tasche, während das große Stück nach und nach in meinem Mund verschwindet.
Kaffee wäre jetzt gut. Würde vielleicht auch helfen, den Kopf klar zu kriegen.
Was rede ich da…
Ich habe gerade einem Plüschhasen ein Käsesandwich angeboten und wurde abgewiesen. Da hilft auch kein Kaffee.
Ich stehe trotzdem auf und schlendere langsam wieder auf die Hauptstraße. Bei der Hitze kann man sowieso nur schlendern.
FORTSETZUNG FOLGT …